Urlaub mit Hund

Wir sitzen ja seit einigen Tagen abends zusammen und überlegen, wo wir dieses Jahr in den Urlaub fahren wollen. Ganz klar ist für uBordercollie an der Seens, dass Merlin mitkommen soll. Also schließen wir einen reinen Badeurlaub im Sommer am Mittelmeer schon mal aus. Denn da wäre es für unseren Border Collie viel zu warm. Für uns ist sicherlich ein Urlaub in den Bergen oder ein Urlaub an der See viel interessanter. Vor allem wollen wir bei Merlin drauf achten, dass wir genügend Auslaufmöglichkeiten haben, um mit ihm Spaziergänge machen zu können.

Da wir gerne an die Ostsee oder an die Nordsee fahren wollen, wollen wir uns vorher auch informieren, in welchem Ferienort es gute Hundestrände gibt.  Zwar verfügt mittlerweile fast jeder Ferienort über entsprechende Hundestrände, aber die Qualität ist oft noch sehr unterschiedlich. Teilweise sind die Hundestrände sehr weit vom eigentlichen Hauptstrand entfernt, andererseits sind die Hundestrände sehr, sehr klein.

Welche Regeln müssen für Hunde eingehalten werden?

Bevor man sich für einen bestimmten Ferienort entscheidet, sollte man auch klären, wie die Regelungen für die Leinenpflicht im Ort sind und ob es in der Ortschaft auch noch separate Hundeauslaufgebiete gibt. An vielen Nordseestränden beispielsweise gibt es auch Gründeiche, die von Schafen beweidet werden. Dort ist dann auch das Spazieren mit Hunden entweder ganz verboten oder man muss die Hunde auch an die Leine nehmen.

Da ein Urlaub mit Hund immer selbstverständlicher wird, gibt es auch immer mehr hundefreundliche Vermieter, die ihre Ferienwohnungen oder Ferienhäuser an Feriengäste mit Hund vermieten.

Plant man einen Urlaub in den Bergen, sollte man zuvor auch einige Gegebenheiten abklären. In den Bergen zu wandern bedeutet, dass man des Öfteren in Naturschutzgebieten unterwegs ist und hier unbedingt an die Leinenpflicht denken sollte, da man hier vielen freilaufenden Tieren begegnen kann.

Insbesondere auf Almen weiß man nie genau, wie die grasenden Kühe und Pferde auf frei laufende Hunde reagieren. Hierzu muss man kein Pferdeflüsterer sein um zu wissen wie diese auf Hunde reagieren. Halten Sie also Ihren Hund unter Kontrolle! Besonders vorsichtig sollte man auch sein in felsigen Gebieten sei. Hier gibt es für bergungewohnte Hunde gefährliche Felsvorsprünge. Diese sind oft nass und rutschig, so dass der Hund seinen Halt verliert. Man hört leider immer wieder von Hunden, die bei Wanderungen in den Bergen tödlich verunglückt sind.

Als Hund hat man es nicht leicht

Außerdem sollte man klären, ob man den Hund beispielsweise in Gondeln mitnehmen kann und ob es eine Maulkorbpflicht gibt. Hat man derlei Fragen geklärt, kann man sich für einen bestimmten Ferienort entscheiden. Mittlerweile gibt es viele hundefreundliche Vermieter, die gerne ihre Ferienwohnung oder ihr Ferienhaus an Urlauber mit Hunden vermieten.

Bevor Sie sich für ein Urlaub mit ihrem Hund entscheiden, müssen Sie zunächst herausfinden, ob der Urlaub auch für ihren Hund geeignet ist. Sie sollten auf das Wohl ihres Lieblings achten und verhindern, dass aus dem Urlaub eine Tortur für den Hund wird. Hier hat das nordeuropäische Gefilde klare Vorteile und genießt einen guten Ruf bei Hundehaltern. Trotz allem wird es nicht leicht werden eine geeignete Unterkunft für ihren Hund zu finden. Primär liegt das daran, dass Hunde beispielsweise in einem Ferienhaus nicht gern gesehen sind.

Fazit: Urlaub mit ihrem Hund zu machen kann eine spaßige Angelegenheit werden, wenn man die nötigen Vorkehrungen trifft.