Hunde auch wie Haustiere behandeln

Viele Menschen wollen unbedingt einen Hund als Haustier und machen sich vorher zu wenig Gedanken darüber, was damit auf sie zukommt. Hundebesitzer zu sein hat nicht nur viel mit Zeit, Geld und Arbeit zu tun – man sollte sich auch immer der Verantwortung, die man übernimmt, bewusst sein. Hunde sind die besten Freunde des Menschen, sagt man. Doch sollte man sie deshalb auch wie einen „Freund“ halten? Es wird extra für sie gekocht, sie dürfen auf das neue schicke Leder Sofa oder ins Bett, auch wenn sie schmutzig von draußen herein kommen.
Dies gesteht man in den meisten Fällen nicht mal seinen Kindern zu. Die Aggressivität und der Ungehorsam von Hunden kann in so gut wie allen Fällen auf Fehler in der Haltung und Erziehung zurückgeführt werden. Wichtig ist, dass man nie vergisst, dass Hunde von Wölfen abstammen, die im Rudel mit strikter Rangordnung leben. Doch ab und zu wird auch ausgetestet, ob sich in der Rangordnung doch etwas verändern, der eine oder andere aufsteigen könnte. Wenn man mit einem Hund zusammenlebt, gibt es also auch hier eine Rangordnung, die immer gelten und konsequent durchgesetzt werden muss.
Somit sollte zum Beispiel darauf geachtet werden, dass der Hund nicht auf gleicher Höhe sitzt. Lässt man ihn mit ins Bett oder auf das Sofa, bedeutet das für ihn, dass er dieselbe Ranghöhe besitzt. Auch machen viele Hundebesitzer den Fehler, erst ihrem Hund das Futter hinzustellen, bevor sie sich selbst an den Esstisch setzen. Auch hier bestätigt das die Ranghöhe des Hundes. Hunde versuchen eigentlich immer, als erster durch die Tür zu gehen.
Hier sollte man konsequent durchgreifen, denn nicht der Hund ist der Leitwolf, sondern der Halter. Das muss zu jeder Zeit klar sein. Weitere hilfreiche Tipps, wie man wirklich am besten mit seinem Hund umgeht, bekommt man in Hundeschulen oder in Ratgebern. Nur weil man seinen Hund auch wie einen behandelt, behandelt man ihn nicht schlecht, sondern so, wie er es braucht, um sich normal zu entwickeln. Wenn jeder sich grundlegend an die Spielregeln hält, kann man extreme Verhaltensstörungen bei seinem Haustier sehr gut vermeiden.
