Die Französische Bulldogge
Vermutlich züchteten Weber und Klöppler kleine Bulldoggen. Als diese dann kurz vor der Jahrhundertwende auswanderten brachten sie die kleinen Bulldoggen mit. Diese wogen damals ca. 10 kg.Man begann Möpse und Terrier einzuzüchten. Durch die Terrier entstanden die Farbkombinationen. Damals schon wurde das aufrechte Fledermausohr erblich gefestigt. Heute sagt man, dass wegen dieser Züchtung die Breite des Kiefers nachließ und deshalb das "Froschmaul" entstanden sei. Doch war es damals ein Hund für die unteren Schichten, die reichen Leute verachteten diesen.
Die Französische Bulldogge ist ein kleiner Molosser. Sie hat einen gedrungenen Schädel und einen sehr kompakten, muskulösen Körper. Ihr Kopf mit den Fledermausohren ist sehr breit, quadratisch und kräftig. Die Nase ist etwas nach hinten versetzt, was die Atmung aber nicht behindern darf. Sie hat aufgeweckte, dunkle Augen welche tief im Schädel eingesetzt sind. Die Französische Bulldogge hat einen kurzen Hals. Ihr Rücken steigt zur Kruppe leicht an und der Stummelschwanz sitzt tief am Körper. Die Brust der Französischen Bulldogge ist breit und verläuft ebenfalls tief. Sie hat kurze gerade und muskulöse Beine wobei die Hinterläufe ein wenig länger als die Vorderläufe sind. Ihr Fell ist kurz, fein und glänzend.
Die Französische Bulldogge ist normalerweise kein Kläffer, Beißer oder ein Hund mit Jagdtrieb. Sie ist ein hitze- und kälteempfindlicher Hund und hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 10-12 Jahren. Diese Hunderasse benötigt viel Zuwendung und sollte deshalb nicht im Zwinger gehalten werden. Außerdem sollte sie nicht viele Treppen steigen müssen da sie dabei ihre kurzen Beine und ihre Kurzatmigkeit behindern würden.
Diese Hunde sind sehr verspielt, fröhlich und aufgeweckt, welches sie als idealen Familienhund auszeichnen.
Sie brauchen weitere Informationen? Beide Hunde-24.com finden Sie weitere Hinweise: Die Französische Bulldogge
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
